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What Size Home EV Charger Do I Need in Ireland: 3.6, 7.2, 11 or 22 kW?

Welche Wallbox-Leistung ist sinnvoll: 3,6, 7,2, 11 oder 22 kW?

Welche Wallbox-Leistung ist sinnvoll?

Die passende Wallbox-Leistung ist nicht automatisch die höchste. Entscheidend sind AC-Limit des Fahrzeugs, Elektroinstallation, täglicher Energiebedarf und die Zeit bis zur nächsten Abfahrt.

Wer wissen möchte, welche Wallbox-Leistung für zu Hause sinnvoll ist, sollte nicht mit 22 kW beginnen, sondern mit dem Alltag. Akzeptiert der Bordlader des Autos höchstens 11 kW AC, liefert auch eine 22-kW-Wallbox an diesem Fahrzeug nicht mehr. Fehlt während Kochen, Warmwasserbereitung oder Wärmepumpenbetrieb die freie Leistung, muss zusätzlich die Hauslast berücksichtigt werden.

Die reale Ladeleistung wird vom schwächsten Glied bestimmt: Netzanschluss, Hausinstallation, Schutz- und Leitungsdimensionierung, Wallbox, Kabel oder Bordlader. Der tägliche Energiebedarf zeigt anschließend, wie viel dieser möglichen Leistung überhaupt einen praktischen Unterschied macht.

Kurzantwort

  • 3,6–3,7 kW reichen oft bei wenig Fahrleistung, Plug-in-Hybriden und langen Standzeiten.
  • 7,2–7,4 kW sind eine typische einphasige Klasse für regelmäßiges Laden über Nacht.
  • 11 kW passen häufig zu dreiphasigen Hausanschlüssen und Fahrzeugen mit 11-kW-AC-Bordlader.
  • 22 kW bringen nur dann den vollen Zeitgewinn, wenn Fahrzeug und Installation 22 kW AC tatsächlich unterstützen.
Vier Begrenzungen der realen Wallbox-Leistung: Fahrzeug, Hausanschluss, Wallbox und täglicher Energiebedarf
Nicht die Wallbox allein, sondern das jeweils schwächste Glied begrenzt die reale Ladeleistung.

3,6, 7,2, 11 oder 22 kW: Was ändert sich täglich?

Produktbezeichnungen verwenden häufig 3,6 und 7,2 kW; technische Rechnungen bei 230 V ergeben oft rund 3,7 und 7,4 kW. Deshalb fasst dieser Ratgeber 3,6/3,7 und 7,2/7,4 kW jeweils als eine praktische Leistungsklasse zusammen.

kW beschreibt die Leistung, kWh die Energiemenge. Als Orientierung gilt: theoretische Ladezeit ≈ nachzuladende Energie ÷ tatsächlich aufgenommene Leistung.

Einheitliches RechenbeispielFür 30 kWh ergeben sich theoretisch etwa 8 Std. 06 Min. bei 3,7 kW, 4 Std. 03 Min. bei 7,4 kW, 2 Std. 44 Min. bei 11 kW und 1 Std. 22 Min. bei 22 kW. Ladeverluste und Leistungsänderungen sind nicht enthalten.
Theoretischer Zeitvergleich für 30 kWh bei 3,7, 7,4, 11 und 22 kW
Das 30-kWh-Beispiel zeigt Größenordnungen und ist keine Ladezeitgarantie für ein bestimmtes Fahrzeug.
Leistungsklasse Typische Ausführung Sinnvoll bei Vorher prüfen
3,6–3,7 kW Einphasig Wenig Tageskilometer, PHEV, lange Standzeit Eigener Stromkreis und geeignete Schutztechnik
7,2–7,4 kW Einphasig, bis etwa 32 A Regelmäßiges Laden über Nacht AC-Limit und freie Hausleistung
11 kW Dreiphasig, meist 16 A je Phase Mehr Tagesenergie oder kürzere Standzeit Drehstrom und 11-kW-Bordlader
22 kW Dreiphasig, meist 32 A je Phase 22-kW-AC-Fahrzeug und echter Zeitdruck Genehmigung, Anschluss, Leitungen und Fahrzeug

Zuerst den AC-Bordlader des Fahrzeugs prüfen

Beim AC-Laden wandelt der On-Board-Charger (OBC) den Strom für die Batterie um. Seine maximale AC-Leistung ist die Obergrenze für das Laden an der heimischen Wallbox. Die deutlich höhere DC-Schnellladeleistung aus dem Fahrzeugprospekt ist dafür nicht maßgeblich.

Prüfen Sie Modelljahr, Batterievariante und Ausstattung. Selbst innerhalb einer Baureihe können unterschiedliche AC-Limits angeboten werden.

Eine 22-kW-Wallbox wird durch einen 11-kW-Bordlader begrenzt; daneben der getrennte DC-Ladeweg
Beim AC-Laden begrenzt der Bordlader die Aufnahme. DC-Schnellladen nutzt einen anderen Umwandlungsweg.
Eine 22-kW-Wallbox bleibt für ein Auto mit 11-kW-AC-Bordlader eine 11-kW-Lösung.

Hausanschluss, Elektroinstallation und deutsche Meldepflicht

Einphasig oder dreiphasig ist nur der Anfang. Zählerplatz, Leitungslänge und -querschnitt, Schutzorgane, Erdung sowie gleichzeitige Verbraucher müssen gemeinsam bewertet werden. Die geplante Leistung sollte daher durch einen Elektrofachbetrieb aus dem konkreten Gebäude abgeleitet werden.

Die Bundesnetzagentur weist darauf hin, dass eine Wallbox dem Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme mitzuteilen ist. Bei einer Leistung über 12 kVA – laut Behörde ungefähr 11 kW Wirkleistung – ist zusätzlich die Genehmigung des Netzbetreibers erforderlich. Das ist ein wichtiger Unterschied zwischen 11 und 22 kW, aber keine pauschale Empfehlung gegen eine bestimmte Leistung.

Deutschland-spezifischDie Anmeldung beziehungsweise Genehmigung ist nur ein Teil der Planung. Technische Anschlussbedingungen des örtlichen Netzbetreibers und die fachgerechte Installation bleiben ebenfalls maßgeblich.

Nicht die Batteriegröße, sondern den Tagesbedarf berechnen

Zu Hause wird die Batterie selten täglich von fast leer auf voll geladen. Meist ersetzen Sie die Energie einer normalen Fahrt.

  1. Alltagskilometer erfassen. Eine typische Woche ist aussagekräftiger als die Urlaubsfahrt.
  2. Realverbrauch verwenden. Nutzen Sie möglichst den Bordcomputer in kWh/100 km.
  3. Energie berechnen. Kilometer × kWh/100 km ÷ 100.
  4. Durch die Standzeit teilen. Planen Sie zusätzlich Reserve für Verluste und Winterverbrauch ein.

Bei 60 km und 18 kWh/100 km sind rund 10,8 kWh nachzuladen. Steht das Auto zehn Stunden, kann eine moderate Ladeleistung den Tagesbedarf deutlich vor der Abfahrt decken. Höhere Leistung wird relevant, wenn kurze Standzeiten oder mehrere Fahrten tatsächlich wiederkehren.

Die Leistung wählen, die den Alltag verbessert

Fünf Schritte zur Wahl der passenden Wallbox-Leistung
Fahrzeuglimit, Phasen, Tagesenergie, Standzeit und fachliche Prüfung führen zur passenden Leistung.
Lange Standzeit

3,6–3,7 kW

Für geringe Tagesenergie oder Plug-in-Hybride kann diese Klasse genügen, sofern Stromkreis und Schutzkonzept für regelmäßiges Laden ausgelegt sind.

Einphasig

7,2–7,4 kW

Kann bei passendem Fahrzeug einen guten Kompromiss für die Nacht bilden, ohne dass eine höhere dreiphasige Leistung automatisch nötig wird.

Dreiphasig

11 oder 22 kW

11 kW ist oft der pragmatische dreiphasige Schritt. 22 kW lohnt sich nur bei kompatiblem Auto, genehmigtem Anschluss und echtem Zeitnutzen.

Fragen Sie: Wie oft würde der Sprung auf die nächste Leistungsklasse die Abfahrt wirklich ermöglichen oder erleichtern? Ist das Auto ohnehin vor dem Morgen fertig, verkürzt mehr Leistung lediglich eine Wartezeit, die niemand erlebt.

Dynamisches Lastmanagement verteilt vorhandene Leistung

Dynamisches Lastmanagement erfasst die aktuelle Hauslast und passt das Laden an die verbleibende Leistung an. Steigen Wärmepumpe, Herd oder Warmwasser ein, wird das Auto vorübergehend langsamer geladen; sinkt der Hausverbrauch, kann die Ladeleistung wieder steigen.

Das ersetzt weder die Auslegung des Stromkreises noch die Genehmigung und erhöht nicht das OBC-Limit. Es kann aber verhindern, dass eine starre Ladeeinstellung unnötig mit anderen Verbrauchern konkurriert.

Dynamische Aufteilung der Hausleistung zwischen Haushaltsgeräten und Wallbox
Die Ladeleistung folgt der verfügbaren Restleistung innerhalb der fachlich festgelegten Grenzen.

Rheidon-Konfiguration an das Ergebnis anpassen

Erst nach Fahrzeug-, Gebäude- und Bedarfsprüfung wird aus einer Leistungsklasse eine konkrete Hardwareentscheidung.

Feste Ladestation

WB500 Wallboxen

In der Kollektion lassen sich WB500-7K2, WB500-11K und WB500-22K als unterschiedliche Leistungsklassen vergleichen. Maßgeblich bleibt die freigegebene Konfiguration des Standorts.

Leistungssteuerung

AC500 Smart Load Balancer

In einer kompatiblen WB500-Konfiguration kann AC500 die Ladeleistung an andere Hauslasten anpassen. Die Parametrierung muss zur Elektroplanung passen.

Die richtige Entscheidungsfolge

  1. Maximale AC-Leistung des Bordladers prüfen.
  2. Ein- oder Dreiphasenversorgung und Installation erfassen.
  3. Normalen Tagesverbrauch in kWh berechnen.
  4. Mit der üblichen Standzeit vergleichen.
  5. Stromkreis, Schutztechnik, Anmeldung und gegebenenfalls Genehmigung fachlich klären.
  6. Lastmanagement bei schwankender Hauslast einplanen.

Die passende Wallbox ist nicht die mit der größten Zahl, sondern die, die den Tagesbedarf rechtzeitig und innerhalb der Grenzen von Auto und Haus ersetzt.

Häufige Fragen

Welche Wallbox-Leistung ist für zu Hause sinnvoll?

Sie ergibt sich aus AC-Bordlader, Hausanschluss, täglicher Energiemenge und Standzeit. 11 kW ist in Deutschland häufig eine praxisnahe dreiphasige Klasse, aber nicht automatisch für jedes Auto oder Gebäude richtig.

Reicht eine Wallbox mit 7,2 kW?

Ja, wenn sie den normalen Tagesbedarf innerhalb der Parkzeit ersetzt und Auto sowie Installation diese Leistung unterstützen. Für viele Nachtladeszenarien kann das ausreichen.

Was ist der Unterschied zwischen 11 und 22 kW?

22 kW können theoretisch doppelt so viel Energie pro Stunde übertragen. Der Vorteil entfällt bei einem 11-kW-Bordlader. Außerdem unterscheiden sich Anschluss-, Leitungs- und Genehmigungsanforderungen.

Muss eine Wallbox in Deutschland angemeldet werden?

Ja. Laut Bundesnetzagentur ist die Installation vor Inbetriebnahme dem Netzbetreiber mitzuteilen; über 12 kVA ist dessen Genehmigung erforderlich.

Warum stehen manchmal 3,6 statt 3,7 kW?

Beide Werte bezeichnen häufig dieselbe praktische Leistungsklasse. Unterschiede entstehen durch Nennspannung, Stromstärke und Rundung. Entsprechendes gilt für 7,2 und 7,4 kW.

Kann Lastmanagement eine Anschlussverstärkung ersetzen?

Manchmal kann es vorhandene Leistung besser nutzen, aber nicht in jedem Gebäude. Ob es genügt, muss die Fachplanung anhand von Anschluss, Spitzenlasten und gewünschter Ladeleistung entscheiden.

Quellen und Referenzen

Rheidon Tech Redaktion

Praxisnahe Ratgeber, die private E-Auto-Ladung verständlich machen und Fahrzeug, Gebäude, Technik und Nutzung zusammenbringen.

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